Pfefferkuchensoße
Weihnachtsessen
Dieses Gericht, auch Fischpfefferkuchensoße genannt, ist bei uns, am Heiligabend, Familientradition.
Für die Soße backe ich jedes Jahr, vor den Weihnachtstagen, Pfefferkuchen, von dem ich dann die nicht so schönen, oder zu scharf gebackenen Plätzchen, auch Abschnitte vom "Pfefferkuchen, auf die Schnelle", später dafür verwende.
In einer kräftigen Fleischbrühe werden die Pfefferkuchen aufgeweicht und zu einer sämigen, süß-säuerlichen Soße zubereitet. Je nachdem, wie viele Plätzchen Verwendung finden wird dann mehr, oder weniger, Mehl zum Binden benötigt.
Während der Zubereitung entsteht ein wunderbarer Duft, der zu einer heimeligen Weihnachtsstimmung beiträgt.
Pfefferkuchensoße:
- Mageren Schweinebauch mit Wurzelgemüse - Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel, Zwiebel,
- Schale einer kleinen unbehandelten Zitrone,
- Piment.-und Pfefferkörner, Lorbeerblatt
- Salz und etwas Geräuchertem, in Wasser,
- zu einer kräftigen Brühe kochen.
Nach ungef. 1 Stunde, wenn das Fleisch weich ist, Fleisch und Zitronenschale herausnehmen und die Pfefferkuchen in der Brühe aufweichen.
Alles durch ein Sieb streichen und, wenn noch nötig, mit Mehl binden.
Abschmecken mit Salz, wenig Zucker und Zitronensaft, bis ein süß-säuerlicher Geschmack entsteht.
Würstchen, Schlesische Bratwurst, in fertiger, schwach kochender, Soße ziehen lassen.
Wenn sie heiß genug sind, steigen sie in der Soße nach oben.
Das Kochfleisch, portionieren und in die heiße Soße legen.
Als Beilage:
Salzkartoffeln
und Sauerkraut mit ausgelassenen Speckwürfeln
(nur zur Weihnachtszeit)
und einer fein geschnittenen, rohen Zwiebel.
Für mich ergibt die mitgekochte Zitronenschale den besonderen Duft bei der Zubereitung und später den guten Soßengeschmack.